Direkt zum Hauptinhalt

Vom Vorhaben zum passenden Dienst

Vom Vorhaben zum passenden Dienst

Nexus bündelt verschiedene technische Bausteine. Der beste Einstieg ist nicht immer der sichtbarste Menüpunkt, sondern die Frage: Was soll dein Projekt am Ende zuverlässig können?

Erst das Vorhaben, dann das Werkzeug

Wenn du ... Beginne meist mit ... Ergänze bei Bedarf ...
Daten oder Artefakte aus Programmen speichern willst Storage Hub JupyterHub, Namespace oder ein S3-SDK bzw. eine CLI
Daten analysieren oder Notebooks ausführen willst JupyterHub Storage Hub für Datensätze und Ergebnisse, Git für Code
eine containerisierte Anwendung betreiben willst Namespace-Anfrage Git, Container-Registry, Storage Hub und passende Secrets
eine KI-Anwendung programmatisch anbinden willst AI Hub ein KI-Projekt, einen API-Schlüssel und die passende Programmbibliothek
mit KI-Funktionen im Browser experimentieren willst AI Studio bei wiederholbarer Nutzung später ein AI-Hub-Projekt
eine Datei kurz weitergeben willst Storage Hub einen zeitlich begrenzten signierten Link

Ein sinnvoller erster Projektzuschnitt

Bevor du Ressourcen anfragst oder Schlüssel erzeugst, halte diese Punkte fest:

  1. Zweck und Verantwortlichkeit: Wofür wird der Dienst genutzt und wer betreut das Projekt?
  2. Datenfluss: Welche Daten kommen hinein, wo liegen Ergebnisse und wer darf sie lesen oder ändern?
  3. Ausführungsort: Reicht ein Notebook, läuft ein automatischer Job oder brauchst du einen dauerhaft betriebenen Container?
  4. Zugänge: Welche Personen, Anwendungen oder Service-Accounts benötigen Zugriff?
  5. Sicherung und Nachvollziehbarkeit: Wo liegen Code, Konfiguration und Backups?

Diese Vorbereitung hilft auch bei Namespace-Anfragen und bei der Vergabe von Berechtigungen. Sie verhindert, dass Schlüssel, Daten oder laufende Dienste ungeplant in persönlichen Einzelkonfigurationen landen.

Dienste kombinieren statt vermischen

Ein typisches Projekt nutzt mehrere Dienste mit klaren Aufgaben: Git verwaltet Code, Storage Hub hält große Objekte und Ergebnisse, JupyterHub eignet sich zum Explorieren, ein Namespace betreibt eine Anwendung und AI Hub stellt API-Zugang bereit. Die Trennung erleichtert Berechtigungen, Wiederholbarkeit und einen späteren Wechsel von Personen im Projekt.

Für die konkrete Einrichtung verweisen die jeweiligen Service-Bücher auf technische Details.