Storage Hub: Objekt-Speicher statt Cloud-Laufwerk
Storage Hub: Objekt-Speicher statt Cloud-Laufwerk
Der Storage Hub ist die Portaloberfläche für den S3-kompatiblen myLab-Objektspeicher. Sein Hauptzweck ist die programmatische Nutzung durch Anwendungen, Skripte, SDKs und Kommandozeilenwerkzeuge.
Storage Hub ist kein klassischer Cloud-Speicher mit automatischer Ordnersynchronisation, gemeinsamer Dateibearbeitung oder einer Desktop-Laufwerksintegration.
Wofür er gedacht ist
Typische Einsatzfälle sind:
- Ein- und Ausgabedaten für Anwendungen, Pipelines und Container
- Datensätze, Modelle, Ergebnisse und andere Projektartefakte
- Austausch zwischen technischen Umgebungen wie JupyterHub, einer Anwendung im Namespace und einem S3-fähigen Tool
- Reproduzierbare Zugriffe auf Daten aus Code über die S3-API
Die zentralen Begriffe sind Bucket (ein Container für Daten), Objekt (eine Datei oder ein anderer gespeicherter Inhalt) und Präfix (ein Namensbereich innerhalb eines Buckets). Policies und Quoten bestimmen, auf welche Buckets und Präfixe du zugreifen darfst.
Kurzfristig Dateien teilen
Für eine einzelne Datei kann der Storage Hub einen signierten Abruflink erzeugen. Das eignet sich zum kurzfristigen Weitergeben eines bewusst ausgewählten Objekts. Die Gültigkeit lässt sich im Portal zwischen einer Minute und maximal 23 Stunden 59 Minuten festlegen.
Jede Person mit diesem Link kann die verknüpfte Datei bis zum Ablauf abrufen. Teile daher keine sensiblen Inhalte über einen solchen Link und verwende ihn nicht als dauerhafte Kollaborationslösung.
Verlässlichkeit und Details
Sorge selbst für passende Backups. Der Objektspeicher ist nicht als persönliche Sicherungskopie ausgelegt.
Die Storage-Dokumentation beschreibt API-Endpunkte, Bucket-Namensvorgaben und Zugriffsregeln. Dort findest du auch Links zu S3-API, SDKs und CLI.